Selbsthilfegruppe NoName

Kurzbiografie der SHG NoName

Im Jahre 2000 trafen sich  ehemalige Patienten des Marienhausklinikums St. Antonius Waldbreitbach mit der Idee, eine Selbsthilfegruppe zu gründen und dadurch ihren Gesundheitszustand zu verbessern und zu stabilisieren. Beim ersten Treffen konnten die Gründungsmitglieder keinen Namen für die Gruppe finden. Daraufhin einigte man sich auf den Namen „No Name“ (Kein Name) Das erste Treffen fand mangels Gruppenraum in einer Neuwieder Pizzeria statt. Dank der Unterstützung des Chefarztes des Marienhausklinikum St. Antonius, Waldbreitbach, Herrn Prof. Dr. Jörg Degenhardt, konnte der zweite Gruppenabend schon in der Tagesklinik in Neuwied stattfinden. Das war die Geburtsstunde der Selbsthilfegruppe No Name, die sich dankenswerterweise zweimal im Monat in den Räumlichkeiten der Tagesklinik Marienhaus Klinikum St. Antonius “Tagesklinik für Psychiatrie” in Neuwied trifft. In unserer Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen mit Ängsten, Depressionen, Psychosen, Sucht u.a. Die Mitgliederzahl schwankt zwischen 10 und 15 Mitgliedern. Viele Teilnehmer leiden unter starken Ängsten und Depressionen. In unserer Gruppe existiert eine Telefonliste von allen Gruppenmitgliedern. Geht es einem Mitglied der Gruppe schlecht, so besteht die Möglichkeit, jederzeit ein anderes Gruppenmitglied anzurufen, um sich auszutauschen und Rat zu holen. Aufgrund unseres beherzten Eingreifens nach einem solchen Anruf konnte bereits ein Mitglied unserer Gruppe vor dem Suizid bewahrt werden. Besuche von kranken Gruppenmitgliedern zu hause oder in der Klinik sind auch keine Seltenheit. Besonderen Wert wird bei NoName darauf gelegt, dass jedes Mitglied weiß, dass eine Selbsthilfegruppe keine Therapie ersetzen kann. Neue Mitglieder werden gebeten, eine Teilnahme in der Gruppe mit ihrem jeweiligen Therapeuten abzuklären. Als besonders wichtig hat sich herausgestellt, dass die Moderation der Gruppe von einem stabilen Mitglied übernommen wird. Natürlich wird auch der Versuch unternommen, alle Mitglieder in der Gruppe in der Lage zu versetzen, die Gruppe einmal zu moderieren. Dies gibt den einzelnen Mitgliedern das Gefühl, auch twas bewerkstelligen zu können.Wir sind eine offene Gruppe, d.h., wir nehmen jederzeit neue Mitglieder auf. Es bestehen also keine Wartezeiten.  Allerdings sind die Wartezeiten bei Therapeuten meistens sehr lange. Darum begleiten wir neue Mitglieder, die auf einen ambulanten Therapieplatz warten, auch so lange, bis sie eine Therapie beginnen können. Selbsthilfe gewinnt nach unserer Meinung immer mehr an Stellenwert in unserer Gesellschaft, und das ist gut so. Gerade bei Depressionen hat eine Selbsthilfegruppe das Ansinnen, etwas zu bewegen: Selbsthilfearbeit ist Ausgangspunkt für Veränderung. Der Entschluss, sich einer Gruppe anzuschließen, sich über das eigene Leiden zu informieren und sich das Ziel zu setzen, nicht an der bisherigen Starre festzuhalten, ist der bedeutendste Schritt, den Selbsthilfe erreichen kann.Neben einem gesteigerten Selbstwertgefühl vermittelt Selbsthilfe das Gefühl des Angenommenseins. Unter Gleichbetroffenen über das eigene Problem  zu sprechen kostet weniger Überwindung und kann der Anfang sein, sich einem breiteren Personenkreis zu öffnen. Die Stärkung des Sozialverhaltens und die Fähigkeit, sich über seine eigene Not artikulieren zu können, sind wesentliche Kompetenzen, die in einer Selbsthilfegruppe gewonnen werden können.
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Sebsthilfegruppe NoName

Kurzbiografie der SHG NoName

Im Jahre 2000 trafen sich  ehemalige Patienten des Marienhausklinikums St. Antonius Waldbreitbach mit der Idee, eine Selbsthilfegruppe zu gründen und dadurch ihren Gesundheitszustand zu verbessern und zu stabilisieren. Beim ersten Treffen konnten die Gründungsmitglieder keinen Namen für die Gruppe finden. Daraufhin einigte man sich auf den Namen „No Name“ (Kein Name) Das erste Treffen fand mangels Gruppenraum in einer Neuwieder Pizzeria statt. Dank der Unterstützung des Chefarztes des Marienhausklinikum St. Antonius, Waldbreitbach, Herrn Prof. Dr. Jörg Degenhardt, konnte der zweite Gruppenabend schon in der Tagesklinik in Neuwied stattfinden. Das war die Geburtsstunde der Selbsthilfegruppe No Name, die sich dankenswerterweise zweimal im Monat in den Räumlichkeiten der Tagesklinik Marienhaus Klinikum St. Antonius “Tagesklinik für Psychiatrie” in Neuwied trifft. In unserer Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen mit Ängsten, Depressionen, Psychosen, Sucht u.a. Die Mitgliederzahl schwankt zwischen 10 und 15 Mitgliedern. Viele Teilnehmer leiden unter starken Ängsten und Depressionen. In unserer Gruppe existiert eine Telefonliste von allen Gruppenmitgliedern. Geht es einem Mitglied der Gruppe schlecht, so besteht die Möglichkeit, jederzeit ein anderes Gruppenmitglied anzurufen, um sich auszutauschen und Rat zu holen. Aufgrund unseres beherzten Eingreifens nach einem solchen Anruf konnte bereits ein Mitglied unserer Gruppe vor dem Suizid bewahrt werden. Besuche von kranken Gruppenmitgliedern zu hause oder in der Klinik sind auch keine Seltenheit. Besonderen Wert wird bei NoName darauf gelegt, dass jedes Mitglied weiß, dass eine Selbsthilfegruppe keine Therapie ersetzen kann. Neue Mitglieder werden gebeten, eine Teilnahme in der Gruppe mit ihrem jeweiligen Therapeuten abzuklären. Als besonders wichtig hat sich herausgestellt, dass die Moderation der Gruppe von einem stabilen Mitglied übernommen wird. Natürlich wird auch der Versuch unternommen, alle Mitglieder in der Gruppe in der Lage zu versetzen, die Gruppe einmal zu moderieren. Dies gibt den einzelnen Mitgliedern das Gefühl, auch twas bewerkstelligen zu können.Wir sind eine offene Gruppe, d.h., wir nehmen jederzeit neue Mitglieder auf. Es bestehen also keine Wartezeiten.  Allerdings sind die Wartezeiten bei Therapeuten meistens sehr lange. Darum begleiten wir neue Mitglieder, die auf einen ambulanten Therapieplatz warten, auch so lange, bis sie eine Therapie beginnen können. Selbsthilfe gewinnt nach unserer Meinung immer mehr an Stellenwert in unserer Gesellschaft, und das ist gut so. Gerade bei Depressionen hat eine Selbsthilfegruppe das Ansinnen, etwas zu bewegen: Selbsthilfearbeit ist Ausgangspunkt für Veränderung. Der Entschluss, sich einer Gruppe anzuschließen, sich über das eigene Leiden zu informieren und sich das Ziel zu setzen, nicht an der bisherigen Starre festzuhalten, ist der bedeutendste Schritt, den Selbsthilfe erreichen kann.Neben einem gesteigerten Selbstwertgefühl vermittelt Selbsthilfe das Gefühl des Angenommenseins. Unter Gleichbetroffenen über das eigene Problem  zu sprechen kostet weniger Überwindung und kann der Anfang sein, sich einem breiteren Personenkreis zu öffnen. Die Stärkung des Sozialverhaltens und die Fähigkeit, sich über seine eigene Not artikulieren zu können, sind wesentliche Kompetenzen, die in einer Selbsthilfegruppe gewonnen werden können.
© SHG NoName 2016
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