Selbsthilfegruppe NoName

Aktuelles 2017

Basiswissen Psychopharmaka Das Leben wieder in den Griff bekommen Ein Handbuch zur Planung deiner eigenen Recovery Vor- und Nachteile von Patietenverfügungen – Ein Überblick Persönliches Budget lesen Zwangsbehandlung §1906a Eine unfreiwillige Behandlung soll nun aus den Mauern geschlossener Psychiatrien herausgelöst werden. Künftig soll auch bei jedem freiwilligen Krankenhausaufenthalt eine Zwangsbehandlung möglich sein. Das Bundesjustizministerium legte einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, der aktuell im Rechtsausschuss des Bundestages liegt. Das bisher nur in Psychiatrien praktizierte Vorgehen, gegen den erklärten Willen zu therapieren, wird in besonderem Maße auf körperliche Leiden ausgeweitet. Grundsätze zu „psychiatrischer Erkrankung“ und Psychiatrie. 1) Was ist psychisch krank? „Psychische Krankheit“ steht im Zusammenhang mit der Biographie. Jede/r kann verstehen, warum Menschen angesichts bestimmter Lebensumstände in seelische Krisen geraten. Kaum jemand will das aber. Allgemein menschliche Probleme werden zu „psychischen Krankheiten“ gemacht und an „Fach“leute delegiert. 2) weg vom Biologismus Die biologistischen Erklärungen der „Fach“welt sind schlicht falsch. Handelte es sich wirklich um eine Stoffwechselstörung, müsste es für Depression und Schizophrenie naturwissenschaftliche Tests wie für Tuberkulose und Diabetes geben. Folge der biologistischen Sichtweise ist u.a. das absolute Übergewicht der pharmakologischen Behandlung. 3) Zwang und Gewalt Psychiatrische Gewalt trifft immer mehr Menschen. Viele vorgeblich freiwillige Patienten werden mit der Androhung von Gewalt genötigt. Zwangsunterbringung kann in wenigen, gut geprüften Fällen notwendig sein. Das Ausmaß an Zwang und Gewalt ließe sich durch verbesserte juristische Kontrollen und andere Einstellungen des Personals auf einen Bruchteil drücken. Zwangsbehandlung ist für uns immer inakzeptabel. Die körperliche Unversehrtheit ist ein höheres Gut als die Freiheit der Person. Sondergesetze nur gegen „Psychisch Kranke“ lehnen wir ab. 4) Die Folgen psychiatrischer Behandlung Die Lebenserwartung insbesondere von Neuroleptika-Konsumenten ist drastisch verkürzt. Es gibt eine lange Liste von Krankheiten durch Psychopharmaka, die bekanntesten sind Spätdyskinesien und Diabetes. Die Lebensqualität der Betroffenen wird durch Diagnose und Behandlung häufig stark beeinträchtigt. 5) Fazit Insofern gilt für die Psychiatrie das, was auch von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt über das Gesundheitssystem als Ganzes gesagt wurde: „Bevor man weiteres Geld hineinpumpt, müssen die ineffizienten Strukturen geändert werden.“ Gesetz 01.12.2017 Veröffentlichung Rheinzeitung Projekt P.Lehmann lesen Natürliche Hilfe bei Depressionen lesen Patientenverfügungen: Der „natürliche Wille“ und seine ethische Einordnung lesen Mustertext Patienverfügung Durchsetzung von Menschenrechten und angemessener Unterstützung für Menschen mit psychiatrischen Problemen Infos von Peter Lehmann Workshop bei SHG NoName, Neuwied, Rheinland-Pfalz Freitag & Samstag, 17./18. November 2017 Mit einer Vorausverfügung das Selbstbestimmungsrecht in einer psychosozialen Krise wahren Programm lesen psychPav Vorausverfügung Rechte und finanzielle Vorteile bei Behinderung lesen Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachachtertätigkeit bei Schwerbehinderung Richtlinie Ergänzung Einladung Gesamttreffen Selbsthilfe Neuwied Einladung PsychPaV Psychosoziale Patientenverfügung von Peter Lehmann Entwurf lesen Psychopharmaka reduzieren von Peter Lehmann – minimieren – komplett absetzen Artikel Peter Lehmann Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Betreuten Gesetzentwurf lesen Vielleicht fühlen Sie sich bedrückt und müde. Morgens kommen Sie kaum aus dem Bett und haben das Gefühl, jede Energie verloren zu haben. Leitlinie lesen Außerdem haben Sie an Dingen, die Ihnen eigentlich Spaß machen, keine rechte Freude mehr. Solche Stimmungstiefs sind schwer einzuordnen. Wenn diese Veränderungen länger anhalten, können sie auf eine Depression hindeuten. Vielleicht haben Sie auch bei jemand anderen solche Anzeichen beobachtet oder kennen jemanden, der an einer Depression erkrankt ist. Dann finden Sie in dieser Patientenleitlinie wissenschaftlich gesicherte Informationen darüber, was eine Depression ist, wie sie erkannt und behandelt werden kann. Die Patientenleitlinie kann Sie durch eine Erkrankungsphase begleiten oder ein erster Schritt sein, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen. Das ärztliche oder psychotherapeutische Gespräch kann sie aber nicht ersetzen In unserer neuen Broschüre "Lichtblicke" schildern neun DDL-Mitglieder offen ihre Depressionserfahrungen und wie sie zurück ans Licht gefunden haben. Lichtblicke lesen Das NDR Gesundheitsmagazin Visite hat untersucht: Gibt es eine Abhängigkeit von Antidepressiva? Video Viele Menschen glauben, wenn sie Antidepressiva langsam ausschleichen, müssen sie nicht mit Problemen rechnen. Das NDR Gesundheitsmagazins Visite beschreibt jedoch eine Patientin, die nach jahrelangem Antidepressivagebrauch in einer "Hölle" landete, als sie versuchte ihr Antidepressivum abzusetzen. Weder langsames Ausschleichen noch Stehen bleiben auf der reduzierten Dosis konnte ihre Beschwerden lindern. Sogar Monate nach dem Erreichen der Nullinie widerfuhren ihr schwerste Symptome. Sie ist nicht die einzige Patientin, der so etwas widerfährt. In Berlin untersucht die Charité den Unterschied zwischen Absetz- Entzugssymptomen und der Rückkehr einer Depression. 23. Fachtagung des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener Rheinland-Pfalz e.V. in Kooperation mit dem Landeskrankenhaus AöR Flyer § 33 SGB IX Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Anträge Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Im Nachgang zur gestrigen Gruppe 15.09.2017 werden Informationen und den Gesetzestex zur Teilnahme am Arbeitsleben eingestellt (1) Zur Teilhabe am Arbeitsleben werden die erforderlichen Leistungen erbracht, um die Erwerbsfähigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern. (2) Behinderten Frauen werden gleiche Chancen im Erwerbsleben gesichert, insbesondere durch in der beruflichen Zielsetzung geeignete, wohnortnahe und auch in Teilzeit nutzbare Angebote. (3) Die Leistungen umfassen insbesondere 1.Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschließlich Leistungen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, 2. Berufsvorbereitung einschließlich einer wegen der Behinderung erforderlichen Grundausbildung, 2a. individuelle betriebliche Qualifizierung im Rahmen Unterstützter Beschäftigung, 3. berufliche Anpassung und Weiterbildung, auch soweit die Leistungen einen zur Teilnahme erforderlichen schulischen Abschluss einschließen, 4. berufliche Ausbildung, auch soweit die Leistungen in einem zeitlich nicht überwiegenden Abschnitt schulisch durchgeführt werden, 5. Gründungszuschuss entsprechend § 93 des Dritten Buches durch die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5, 6. sonstige Hilfen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben, um behinderten Menschen eine angemessene und geeignete Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit zu ermöglichen und zu erhalten. (4) Bei der Auswahl der Leistungen werden Eignung, Neigung, bisherige Tätigkeit sowie Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt angemessen berücksichtigt. Soweit erforderlich, wird dabei die berufliche Eignung abgeklärt oder eine Arbeitserprobung durchgeführt; in diesem Fall werden die Kosten nach Absatz 7, Reisekosten nach § 53 sowie Haushaltshilfe und Kinderbetreuungskosten nach § 54 übernommen. (5) Die Leistungen werden auch für Zeiten notwendiger Praktika erbracht. (6) Die Leistungen umfassen auch medizinische, psychologische und pädagogische Hilfen, soweit diese Leistungen im Einzelfall erforderlich sind, um die in Absatz 1 genannten Ziele zu erreichen oder zu sichern und Krankheitsfolgen zu vermeiden, zu überwinden, zu mindern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten, insbesondere 1. Hilfen zur Unterstützung bei der Krankheits- und Behinderungsverarbeitung, 2. Aktivierung von Selbsthilfepotentialen, 3. mit Zustimmung der Leistungsberechtigten Information und Beratung von Partnern und Angehörigen sowie von Vorgesetzten und Kollegen, 4. Vermittlung von Kontakten zu örtlichen Selbsthilfe- und Beratungsmöglichkeiten, 5. Hilfen zur seelischen Stabilisierung und zur Förderung der sozialen Kompetenz, unter anderem durch Training sozialer und kommunikativer Fähigkeiten und im Umgang mit Krisensituationen, 6. Training lebenspraktischer Fähigkeiten, 7. Anleitung und Motivation zur Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, 8. Beteiligung von Integrationsfachdiensten im Rahmen ihrer Aufgabenstellung (§ 110). (7) Zu den Leistungen gehört auch die Übernahme 1. der erforderlichen Kosten für Unterkunft und Verpflegung, wenn für die Ausführung einer Leistung eine Unterbringung außerhalb des eigenen oder des elterlichen Haushalts wegen Art oder Schwere der Behinderung oder zur Sicherung des Erfolges der Teilhabe notwendig ist, 2. der erforderlichen Kosten, die mit der Ausführung einer Leistung in unmittelbarem Zusammenhang stehen, insbesondere für Lehrgangskosten, Prüfungsgebühren, Lernmittel, Leistungen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung. (8) Leistungen nach Absatz 3 Nr. 1 und 6 umfassen auch 1. Kraftfahrzeughilfe nach der Kraftfahrzeughilfe-Verordnung, 2. den Ausgleich unvermeidbaren Verdienstausfalls des behinderten Menschen oder einer erforderlichen Begleitperson wegen Fahrten der An- und Abreise zu einer Bildungsmaßnahme und zur Vorstellung bei einem Arbeitgeber, einem Träger oder einer Einrichtung für behinderte Menschen durch die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5, 3. die Kosten einer notwendigen Arbeitsassistenz für schwerbehinderte Menschen als Hilfe zur Erlangung eines Arbeitsplatzes, 4. Kosten für Hilfsmittel, die wegen Art oder Schwere der Behinderung zur Berufsausübung, zur Teilnahme an einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben oder zur Erhöhung der Sicherheit auf dem Weg vom und zum Arbeitsplatz und am Arbeitsplatz erforderlich sind, es sei denn, dass eine Verpflichtung des Arbeitgebers besteht oder solche Leistungen als medizinische Leistung erbracht werden können, 5. Kosten technischer Arbeitshilfen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung zur Berufsausübung erforderlich sind und 6. Kosten der Beschaffung, der Ausstattung und der Erhaltung einer behinderungsgerechten Wohnung in angemessenem Umfang. Die Leistung nach Satz 1 Nr. 3 wird für die Dauer von bis zu drei Jahren erbracht und in Abstimmung mit dem Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 durch das Integrationsamt nach § 102 Abs. 4 ausgeführt. Der Rehabilitationsträger erstattet dem Integrationsamt seine Aufwendungen. Der Anspruch nach § 102 Abs. 4 bleibt unberührt Menschen mit seelischer Behinderung im Arbeitsleben lesen Menschen haben viele Möglichkeiten und Strategien, nach außen zufrieden und ausgeglichen zu wirken, obwohl es in ihrem Inneren ganz anders aussieht. Dennoch gibt es Merkmale und Hinweise, die Aufschluss darüber geben, ob jemand psychische Probleme oder eine Erkrankung hat. Ungewissheiten suchen. bleiben natürlich dennoch bestehen. Hier gilt es, frühzeitig das Gespräch zu suchen. Kostenlose Pflegehilfsmittel zum Verbrauch: Wer hat Anspruch auf eine Kostenübernahme? Gemäß SGB XI haben Versicherte einen gesetzlichen Erstattungsanspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro pro Monat. Die folgenden drei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit der gesetzliche Anspruch bei der Pflegekasse geltend gemacht werden kann. Die pflegebedürftige Person… hat einen anerkannten Pflegegrad. lebt zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder in einer Einrichtung für betreutes Wohnen. wird von mindestens einer privaten Person (Angehöriger, Freund oder Bekannter) betreut. Infos zu Pflegegraden lesen Zum 01.01.2017 wurden die bisher geltenden Pflegestufen „0“, 1, 2 und 3 von den fünf neuen Pflegegraden 1, 2, 3, 4 und 5 abgelöst. Seitdem dienen Pflegegrad 1, Pflegegrad 2, Pflegegrad 3, Pflegegrad 4 und Pflegegrad 5 zur Einstufung der Pflegebedürftigkeit von Betroffenen. Diese Änderungen sollen im Rahmen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) vor allem demenzkranken Älteren die gleichen Pflegeleistungen zusichern wie körperlich Pflegebedürftigen. Wie erhalten Betroffenen einen Pflegegrad und welche Geldleistungen stehen Versicherten mit anerkanntem Pflegegrad aus der Kasse zu? Bipolare Störungen neues aus der Forschung lesen Diese Daten machen deutlich, dass unipolar depressive Patienten mittleren Alters mit zahlreichen Episoden besonderer Beobachtung und engmaschiger klinischer Betreuung bedürfen. Darüber hinaus sollten diese Patienten über das erhöhte Konversionsrisiko aufgeklärt werden Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit Gutachten Bericht RICHTLINIEN ZUM VERFAHREN DER FESTSTELLUNG DER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT SOWIE ZUR PFLEGEFACHLICHEN KONKRETISIERUNG DER INHALTE DES BEGUTACHTUNGSINSTRUMENTS NACH DEM ELFTEN BUCH DES SOZIALGESETZBUCHES (BEGUTACHTUNGS-RICHTLINIEN – BRi) VOM 15.04.2016, GEÄNDERT DURCH BESCHLUSS VOM 31.03.2017 App soll vor Depression warnen lesen Depressionen treffen Erkrankte in Intervallen. Eine neue App soll Betroffenen dabei helfen, rechtzeitig zu erkennen, ob sie auf eine depressive Phase zusteuern. Das Bundesforschungsministerium unterstützt das Projekt. Psychotherapie Viele depressive Menschen werden alleingelassen lesen Die Gedanken drängen sich ungefragt auf, meist spät am Abend. Das hätte ich sein können, sagt sich Michael Ehmig dann, was, wenn es mich getroffen hätte? Es sind quälende Gedanken, für Außenstehende mögen sie vielleicht sogar sinnlos erscheinen. Für Ehmig waren sie Alltag. Designe deine Gefühle lesen Bessere Laune durch Elektroden im Hirn? Eine Stimulation des Belohnungssystems im Hirn kann die Lebensqualität von Depressionskranken verbessern. Auch bei Gesunden ließen sich so viele Hirnfunktionen verbessern, meint der Psychiater Thomas Schläpfer. Allerdings bestehe hier Missbrauchsgefahr. Behinderung und Ausweis lesen Antrag, Verfahren, Merkmale Schwerbehinderung Infos Erstantrag Änderungsantrag Infos Pychose Infos Depression Ratgeber Depression Der Grad der Behinderung (GdB) beziffert bei behinderten Menschen die Schwere der Behinderung. Er wird durch das Versorgungsamt festgestellt, wenn er nicht bereits anderweitig festgestellt wurde, z.B. durch einen Rentenbescheid oder durch eine Verwaltungs- oder Gerichtsentscheidung. Für die Feststellung gibt es bundesweite Richtlinien, die sog. "Versorgungsmedizinischen Grundsätze Pychosen Depression". Letztlich entscheidend ist immer eine Gesamtsicht der tatsächlichen Beeinträchtigung, es werden nicht einfach mehrere GdB-Werte aufaddiert Infos zum VDK Mitgliedsantrag Infos Flyer Qualifizierte Rechtsberatung in allen Bereichen des Sozialrechts gegenüber den Leistungsträgern (zum Beispiel den Krankenkassen und den Rentenversicherungsträgern), gegenüber Behörden und vor den Sozialgerichten. In den bundesweit über 400 VdK-Geschäftsstellen beraten und vertreten unsere Fachfrauen und Fachmänner die VdK- Mitglieder in allen Bereichen des umfangreichen Sozialrechts. Dazu gehört zum Beispiel auch die kompetente Hilfestellung bei Anträgen, bei Widersprüchen und Klagen im Sozialrecht. Unsere Bundesrechtsabteilung mit Sitz in Kassel vertritt die Interessen der VdK-Mitglieder vor dem Bundessozialgericht in Revisionsverfahren und Nichtzulassungsbeschwerden. Zur Klärung wichtiger Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung führt der Sozialverband VdK verschiedene Musterklagen. Strukturreform: Das neue ambulante Versorgungsangebot weiterlesen Sprechstunden für Erstgespräche, Akutbehandlung, neue Sitzungskontingente: die ambulante psychotherapeutische Versorgung wurde zum 1. April 2017 einer umfangreichen Strukturreform unterzogen und um neue Leistungen ergänzt. Damit sollen Patienten zeitnah einen niederschwelligen Zugang erhalten und das Versorgungsangebot insgesamt flexibler werden. Entzündungen könnten Depressionen triggern weiterlesen Schon länger wird vermutet, dass es einen Zusammenhang zwischen Entzündungsprozessen und Depressionen gibt. Nun konnten Forscher zeigen, dass bestimmte Immunbotenstoffe tatsächlich depressive Symptome triggern können. Die Wissenschaftler hoffen, dass sich aus den Erkenntnissen neue Therapien ableiten lassen. Geschlechterunterschiede weiterlesen Schon junge Mädchen erkranken häufiger an Depression Frauen sind häufiger von Depressionen betroffen als Männer. Eine umfangreiche Metaanalyse zeigt nun die genaue Dimension der Geschlechterunterschiede auf. Per Mausklick aus der Depression Die Digitalisierung schreitet weiter voran und revolutioniert immer neue Gebiete. Psychotherapeuten könnten künftig von Online-Programmen ersetzt werden – oder etwa doch nicht? Das Selbsthilfeprogramm moodgym Das SHP von der AOK gibt Ihnen in fünf Bausteinen Informationen und Anregungen, wie Sie besser mit depressiven und ängstlichen Beschwerden umgehen können. Es wurde von Wissenschaftlern der Australian National University entwickelt. Das Zeitalter der Aufklärung – Innovative Informationen zu Neuroleptika Flyer 23. Fachtagung des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener Rheinland-Pfalz e.V. in Kooperation mit dem Landeskrankenhaus AöR. Im psychiatrischen Alltag ergeben sich aus der Rechtslage in Deutschland Situationen, in denen die Einwilligungsunfähigkeit eines Menschen zu bestimmen ist, z.B. im Zusammenhang in Fragen medizinischer Behandlung. Dies kann sowohl Situationen betreffen, in denen Behandlungen gegen den Willen einer Person durchgeführt werden sollen, als auch solche, bei denen ein Mensch der Behandlung zustimmt, ohne deren Risiken und Nebenwirkungen abschätzen zu können. Der Film „Vom Ich zum Wir – Selbsthilfe bei Depressionen“ Ansehen ist ein etwa 20-minütiger Dokumentarfilm, der Mut machen und Hintergründe zur Erkrankung Depression aufzeigen möchte. Neben Fachärzten und Betroffenen werden insbesondere mit Selbsthilfegruppen und Leiter/innen sächsischer Selbsthilfekontaktstellen Gespräche geführt und im Film porträtiert. Tipps zur Selbsthilfe Lesen The Work ist eine Methode zur Bewältigung eigener Krisen und Probleme. The Work wurde von Byron Katie entwickelt – einer US-Amerikanerin, die jahrelang an Depressionen gelitten hatte, bevor sie urplötzlich erkannte, was der Grund für ihr Leid war. Ihre Depression war von diesem Zeitpunkt an wie weggeblasen. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand The Work, eine Methode, die nicht nur Trübsinn vertreibt, sondern auch Beziehungen (zu wem auch immer) retten kann. Lesen „Es ist normal, verschieden zu sein!“ Standortbestimmung Psychiatrischer Pflege Neuroleptika reduzieren und absetzen Neuroleptika minimal warum und wie Soziale Psychiatrie zur Anwendung von Neuroleptika Vortrag von Herrn Thiel RMF Andernach Herr Thiel stellte in der Gruppe am 12.05.2017 die Konzepte Integriete Versorgung IVV (Stattkrankenhaus), Ambulante Psychatrische Pflege (APP) und die Soziotherapie vor. Herr Thiel arbeite seit 1980 in der größten psychiatrischen Fachklinik im nördlichen Rheinland-Pfalz. Nach seiner Ausbildung zum Krankenpfleger und Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger, war er in Stationen des Behandlungsbereiches – bald auch in Leitungsfunktion – tätig. Anschließend war er im Fort.- und Weiterbildungssektor der Klinik eingesetzt, wobei er u.a. mit der Leitung der Weiterbildung zur Fachkrankenpflege für Psychiatrie beauftragt war. Konzept Integrierte Versorgung (IVV), Home Treatment, stattkrankenhaus RMF Andernach Flyer Integrierte Versorgung ist die Idee einer neuen „sektorenübergreifenden“ Versorgungsform im Gesundheitswesen. Sie fördert eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Fachdisziplinen und Sektoren (Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser), um die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig die Gesundheitskosten zu senken. Der Reformversuch „Integrierte Versorgung“ in der Gesundheitsreform 2000 zeigte zunächst kaum Wirkung. Integrationsverträge zwischen Leistungserbringern und Krankenkassen konnten nur mit Zustimmung der Kassenärztlichen Vereinigungen abgeschlossen werden. Home Treatment (englisch für Heimbehandlung) ist eine Behandlung, bei der ein Behandlungsteam akut psychiatrische Patienten in gewohnter Umgebung versorgt. Das Team besteht aus Pflegern, Sozialarbeitern und Psychiatern. Home Treatment (HT) soll zu einer Reduzierung der Verweildauer in der stationären Versorgung führen. Je nach Klinik gibt es Unterschiedliche Schwerpunkte. Typische Organisation ist: pro Patient wöchentlich mindestens drei Hausbesuche, davon mindestens einer mit Arzt. Im Bedarfsfall sind auch mehrere Besuche möglich, täglich bis zu drei. Der Umfang und die Art der Kontakte (Hausbesuche, Telefonate) wird im Einzelfall festgelegt. stattkrankenhaus heißt ein Angebot der RMF das die bessere Behandlung und Betreuung von Menschen mit psyschotischen Störungen Erkrankungen zum Ziel hat. Es hat das Ziel Krankenhausauffenthalte zu vermeiden. Dieses Angebot ist an die DAK Gesundheit gebunden und wird nur im im Einzugsgebiet der RMF angeboten. Konzept Ambulante psychiatrische Pflege (APP) lesen RMF Andernach Flyer Die ambulante psychiatrische Pflege ist ein gemeindeorientiertes Versorgungsangebot. Sie unterstützt den psychisch kranken Menschen in seinem Lebenszusammenhang, bezieht sein Umfeld mit ein und gewährleistet damit seine soziale Integration, sie gilt für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die Zuhause leben und Beratung und Hilfe benötigen. Ambulante psychiatrische Pflege kann wiederkehrende stationäre Klinikaufenthalte vermeiden oder verkürzen. Auch der für PatientInnen sehr belastende Wechsel von psychiatrischen Diensten je nach Behandlungsbedarf soll durch das integrierte Angebot der ambulanten psychiatrischen Pflege vermieden werden. Ambulante psychiatrische Pflege kann vom niedergelassenen Facharzt und (bei Vorliegen einer fachärztlichen Diagnose) oder vom Hausarzt verordnet werden. Die APP ist budgetneutral für den Facharzt/Hausarzt. Konzept soziotherapie (ST) Angebot in Neuwied Flyer Soziotherapie (im Sinne des deutschen Sozialgesetzbuches) bezeichnet die ambulante Betreuung von Patienten mit stark ausgeprägten psychischen Krankheitsbildern, bei denen jedoch grundsätzlich davon ausgegangen werden kann, dass eine ambulante Therapie erfolgversprechend sein würde. Sie soll die Patienten befähigen, die Therapieoptionen selbstständig und in eigener Verantwortung wahrzunehmen, indem sie diese beispielsweise dazu motiviert und die Einsicht in deren Notwendigkeit fördert. So sollen Krankenhausbehandlungen vermieden werden. Soziotherapie wird für 30 Stunden verordnet und kann 3-mal verlängert werden. Der Umfang ist 120 Std. in 3 Jahren. Bei Bedarf kann die Besuchsfrequenz hoch und runter gefahren werden. Nach den 3 Jahren kann die ST bei Bedarf weiter verordnet werden. Die Verordnung erfolgt durch den Facharzt. Die Soziotherapie ist auch budgetneutral. Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) lesen Marienhausklinikum Waldbreitbach RMF Andernach Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) ist ein multiprofessionelles ambulantes Behandlungsangebot psychiatrischer Fachkrankenhäuser und psychiatrischer Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern, welche gemäß § 118 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung ermächtigt sind. Der § 118 wurde 1986 mit dem Gesetz zur Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung psychisch Kranker (PsychKVVerbG) eingefügt. Es handelt sich hierbei um ambulante Krankenhausleistungen. Auch Universitätskliniken und Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie können diese Leistungen anbieten. Seit dem Jahr 2000 werden nicht nur psychiatrische Fachkliniken, sondern auch psychiatrische Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern ermächtigt. Die Zielgruppen (Art, Schwere oder Dauer der Erkrankung) sind in einer Vertragslösung von den Spitzenorganen der Selbstverwaltung festzulegen. Das Behandlungsangebot richtet sich an Patienten, für die wegen der Art, Schwere oder Dauer ihrer psychischen Erkrankung das Aufsuchen der Praxis eines niedergelassenen Facharztes mit großen Schwierigkeiten verbunden ist oder die dazu überhaupt nicht in der Lage sind. Patienten, die nach einer stationären Behandlung wegen ihrer besonderen Symptomatik weiter die Leistungen des Fachpersonals des psychiatrischen Krankenhauses benötigen, finden in der Institutsambulanz ein kliniknahes therapeutisches Angebot, das Behandlungskontinuität und therapeutische Beziehungskonstanz gewährleistet. Nach Abschluss der vollstationären Krankenhausbehandlung können Patientinnen und Patienten mit schweren chronischen Psychosen durch die psychiatrische Institutsambulanz (PIA) weiter betreut werden. Dies gilt insbesondere für Patientinnen und Patienten, die im Rahmen ihrer psychotischen Erkrankung bisher ärztlich und sozial unzureichend ambulant betreut werden konnten. Irrwege Verstehen Psychische Erkrankungen im Gesellschaftlichen Wandel Veranstalltung 10.05.2017 18.00 Uhr Einladung lesen Müde am Tag lesen G-BA: Sprechstunde ist von Psychotherapeuten anzubieten Zukünftig fester Bestandteil der psychotherapeutischen Versorgung lesen Ab dem 1. April 2017 ist von Psychotherapeuten grundsätzlich eine Sprechstunde anzubieten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss dazu am 24.November 2016 eine entsprechende Änderung der Psychotherapie- Richtlinie. "Die Sprechstunde ist zukünftig fester Bestandteil der psychotherapeutischen Versorgung", stellt Dr. Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), fest. Depressionen: Merkel fordert Entstigmatisierung lesen Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) sollte Menschen mit einer schweren Behinderung deutliche Verbesserungen bringen. Mehr Wahlmögklichkeiten, wie und wo sie leben, mehr finanzielle Spielräume, mehr Mitbestimmung. Ende 2016 wurde das Gesetz nach langem Ringen verabschiedet. Wird es den Zielen gerecht? lesen Gesetzestext Manisch-depressive (bipolar-affektive) Störungen  Informationen für Patienten und Angehörige lesen Veröffentlichung „Beim Musical die Angst vergessen“ lesen Einladung Waldbreitbacher Nachmittag der Selbsthilfe am 23.03.2017, 16:00 bis 17:30 Uhr Einladung zum Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen in Stadt und Kreis Neuwied 25.04.2017, 18:00 Uhr Diese Theorie eines Psychologen stellt auf den Kopf, was bisher über Depressionen bekannt war lesen Leistungen bei Pflegegrad 1 lesen Hilfsbedürftige mit Pflegegrad 1 sind noch weitgehend selbstständig und können sich i. d. R. noch gut selbst versorgen und ihren Alltag in vielen Bereichen ohne fremde Hilfe bewältigen. pflege.de erklärt Ihnen im Folgenden, welche Leistungen Hilfsbedürftigen mit Pflegegrad 1 zustehen. Psychische Erkrankungen: Wann werden Sie als schwerbehindert anerkannt? Auch psychische Erkrankungen und Beschwerden können im Rahmen des Schwerbehindertenverfahrens als Schwerbehinderung anerkannt werden. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden und welcher Grad der Behinderung wird für eine psychische Erkrankung vergeben? Hierüber soll der folgende Artikel Auskunft geben. In den Industrienationen leiden immer mehr Menschen unter psychischen Erkrankungen. Zu den häufigsten Erkrankungen zählenDepressionen, Angst- und Zwangserkrankungen sowie Psychosen, wie Schizophrenie, und bipolare Störungen. Die Beurteilung dieser Krankheiten erfolgt nach der versorgungsmedizinischen Verordnung und der GdB-Tabelle.Die Beurteilung der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben und bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben richtet sich neben den psychopathologischen Beeinträchtigungen nach dem Ausmaß der anhaltenden Funktions- bzw. Aktivitätsstörungen sowie der möglicherweise eingeschränkten Teilhabe an den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Inwieweit diese Teilhabe eingeschränkt ist, richtet sich unter anderem nach der GdB Tabelle.Für psychische Erkrankungen in dem Bereich von Depressionen, Angsterkrankungen und Zwangserkrankungen sieht die Tabelle folgende Werte vor:Neurosen, Persönlichkeitsstörungen, Folgen psychischer Traumata 0-20: leichtere psychovegetative oder psychische Störungen 30-40: stärker behindernde Störungen mit wesentlicher Einschränkung der Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit (z. B. ausgeprägte depressive, hypochondrische, asthenische oder phobische Störungen, Entwicklungen mit Krankheitswert, somatoforme Störungen) 50-70: schwere Störungen (z. B. schwere Zwangskrankheit) mit mittelgradigen sozialen Anpassungsschwierigkeiten 80-100: schwere Störungen mit schweren sozialen Anpassungsschwierigkeiten Die Höhe des GdB richtet sich nun nach der Ausprägung der psychischen Erkrankung. Leichte depressive Anpassungsstörungen sind demnach mit einem Einzel-GdB von 10-20 zu bewerten. Eine Anpassungsstörung liegt vor: bei anhaltenden Gefühlen der Traurigkeit, Bedrückung, Unzulänglichkeit, Versteinerung, Unsicherheit und Unfähigkeit. Es liegt eine eingeschränkte Bewältigung des Alltages vor.Bei einer Mittelgradigen rezidivierenden Depressionen kann mit einem Wert von 30 gerechnet werden. Hierbei liegt eine depressive Stimmung, Antriebsstörungen, Verlust von Interessen, Konzentrationsstörungen, Schuldgefühle, vermehrte/verminderte Nahrungsaufnahme und Suizidalität vor. Bei einer schweren Depression mit mittelgradigen Anpassungsschwierigkeiten kann mit einem Wert von 50 gerechnet werden. Zu den Symptomen einer schweren Depression gehören sozialer Rückzug bis hin zur Sozialphobie, Schlafstörungen, morgendliches Erwachen, das Morgentief, schwere depressive Verstimmung und Suizidalität vor. In diesem Bereich sind auch stärkere Zwangserkrankungen, Panikattacken und starke Angstzustände einzuordnen. Da in der Verwaltungspraxis psychische Erkrankungen von den Versorgungsämtern häufig zu niedrig eingestuft werden, sollten Betroffene und ihre Angehörigen die Bescheide daraufhin überprüfen, ob das Versorgungsamt die Erkrankung richtig eingestuft hat. MANIE: Krankhafte Hochstimmung mit Folgen lesen Begriffsbestimmung Seele und Gesundheit Informationen zu Psychiatrie und Psychotherapie lesen Deutscher Patientenkrongress Depression lesen Chronische Depressionen mit spezifischer Psychotherapie besser behandelbar lesen Erstaunliche Studie: Ernährungstherapie kann Depressionen heilen - auch die schlimmen Fälle!  lesen Artikel zur Fördermittel für Wohnungsumbau lesen  Website  dazu hier noch eine Seite dazu Artikel Mein Wochenende 04.02.2017  Die Depression wartet nicht Gruppe am 03.02.2017 Im Nachgang zur Gruppe am 03.02.2017 verschiedene Informationen zur Suche nach einem Psychotherapeuten inclusive eines Musterschreiben zur Kostenübernahme von privaten Psychotherapeuten durch die gesetzliche Krankenkasse. Hausarzt kann behilflich sein Alternativ kann man auch den Hausarzt um Unterstützung bitten.  Wenn der sieht, dass es dringend ist, könne er möglicherweise selbst zum Telefonhörer greifen und Psychotherapeuten kontaktieren. Er kann außerdem helfen, wenn Patienten nicht sicher sind, ob sie einen Psychotherapeuten oder Psychiater aufsuchen sollten. „Psychotherapeuten bieten meist längere und wöchentliche Gespräche an, verschreiben aber keine Medikamente“, Psychiater behandeln meist mit kürzeren Gesprächen in größeren Abständen und verordnen Medikamente.  „Für viele Patienten ist das aber schwer zu durchschauen“. In der Regel bevorzugen viele erstmal Gespräche - deshalb führt der erste Weg meist zum Psychotherapeuten. Im medizinischen Bereich der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie gibt es Ärzte, die eher auf Psychotherapie spezialisiert sind wie auch die Psychologischen Psychotherapeuten. Und es gibt die Psychosomatik-Ärzte, die s. g. Versorgungspraxen betreiben, vielleicht eine offene Sprechstunde haben und rasch die Diagnostik beginnen können. Hier haben sie auch oft die Chance in eine weitere Behandlung wie eine Psychotherapie innerhalb oder ausserhalb der Praxisgemeinschaft vermittelt werden zu können. Sie könnten in Ihrer Wohnumgebung nach „Psychosomatischer Versorgungspraxis“ oder „Psychosomatischer Sprechstunde“ googeln, um solch ein Angebot aufzuspüren. Eine andere Idee ist, bei Ihrer Krankenkasse nach einem geeigneten Arzt zu fragen. Informationen Wege zur Psychotherapie  Musterschreiben  zur Kostenübernahme  PDF MS-Word Information Kostenübernahme Gesetz für Lohngleichheit kommt lesen Was ist ifightdepression lesen Was ist die Flex Rente lesen Wissen über Psychosen und Bipolare Störungen lesen Film über Depressionen und Bipolare Störungen ansehen Bipolare Störungen lesen  Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches lesen Digitaler Gesundheitsbegleiter So helfen Apps bei Depressionen lesen I-Fight-Depression-Tool: Wenn der Computer zum Therapeuten wird lesen Jahreszeitliches Stimmungstief Ist das noch Winterblues oder schon eine Winter-Depression? lesen stattkrankenhaus Optimale Behandlung – mehr Unterstützung zu Hause lesen Das Ziel Mehr Lebensqualität für Menschen mit psychischen Erkrankungen »stattkrankenhaus« heißt ein Angebot, das ein wichtiges Ziel hat: die bessere Behandlung und Betreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, insbesondere bei einer psychotischen Störung oder einer schweren Depression mit psychotischen Symptomen
Besucherzaehler

Sebsthilfegruppe NoName

Aktuelles 2017

Basiswissen Psychopharmaka Das Leben wieder in den Griff bekommen Ein Handbuch zur Planung deiner eigenen Recovery Vor- und Nachteile von Patietenverfügungen – Ein Überblick Persönliches Budget lesen Zwangsbehandlung §1906a Eine unfreiwillige Behandlung soll nun aus den Mauern geschlossener Psychiatrien herausgelöst werden. Künftig soll auch bei jedem freiwilligen Krankenhausaufenthalt eine Zwangsbehandlung möglich sein. Das Bundesjustizministerium legte einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, der aktuell im Rechtsausschuss des Bundestages liegt. Das bisher nur in Psychiatrien praktizierte Vorgehen, gegen den erklärten Willen zu therapieren, wird in besonderem Maße auf körperliche Leiden ausgeweitet. Grundsätze zu „psychiatrischer Erkrankung“ und Psychiatrie. 1) Was ist psychisch krank? „Psychische Krankheit“ steht im Zusammenhang mit der Biographie. Jede/r kann verstehen, warum Menschen angesichts bestimmter Lebensumstände in seelische Krisen geraten. Kaum jemand will das aber. Allgemein menschliche Probleme werden zu „psychischen Krankheiten“ gemacht und an „Fach“leute delegiert. 2) weg vom Biologismus Die biologistischen Erklärungen der „Fach“welt sind schlicht falsch. Handelte es sich wirklich um eine Stoffwechselstörung, müsste es für Depression und Schizophrenie naturwissenschaftliche Tests wie für Tuberkulose und Diabetes geben. Folge der biologistischen Sichtweise ist u.a. das absolute Übergewicht der pharmakologischen Behandlung. 3) Zwang und Gewalt Psychiatrische Gewalt trifft immer mehr Menschen. Viele vorgeblich freiwillige Patienten werden mit der Androhung von Gewalt genötigt. Zwangsunterbringung kann in wenigen, gut geprüften Fällen notwendig sein. Das Ausmaß an Zwang und Gewalt ließe sich durch verbesserte juristische Kontrollen und andere Einstellungen des Personals auf einen Bruchteil drücken. Zwangsbehandlung ist für uns immer inakzeptabel. Die körperliche Unversehrtheit ist ein höheres Gut als die Freiheit der Person. Sondergesetze nur gegen „Psychisch Kranke“ lehnen wir ab. 4) Die Folgen psychiatrischer Behandlung Die Lebenserwartung insbesondere von Neuroleptika-Konsumenten ist drastisch verkürzt. Es gibt eine lange Liste von Krankheiten durch Psychopharmaka, die bekanntesten sind Spätdyskinesien und Diabetes. Die Lebensqualität der Betroffenen wird durch Diagnose und Behandlung häufig stark beeinträchtigt. 5) Fazit Insofern gilt für die Psychiatrie das, was auch von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt über das Gesundheitssystem als Ganzes gesagt wurde: „Bevor man weiteres Geld hineinpumpt, müssen die ineffizienten Strukturen geändert werden.“ Gesetz 01.12.2017 Veröffentlichung Rheinzeitung Projekt P.Lehmann lesen Natürliche Hilfe bei Depressionen lesen Patientenverfügungen: Der „natürliche Wille“ und seine ethische Einordnung lesen Mustertext Patienverfügung Durchsetzung von Menschenrechten und angemessener Unterstützung für Menschen mit psychiatrischen Problemen Infos von Peter Lehmann Workshop bei SHG NoName, Neuwied, Rheinland-Pfalz Freitag & Samstag, 17./18. November 2017 Mit einer Vorausverfügung das Selbstbestimmungsrecht in einer psychosozialen Krise wahren Programm lesen psychPav Vorausverfügung Rechte und finanzielle Vorteile bei Behinderung lesen Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachachtertätigkeit bei Schwerbehinderung Richtlinie Ergänzung Einladung Gesamttreffen Selbsthilfe Neuwied Einladung PsychPaV Psychosoziale Patientenverfügung von Peter Lehmann Entwurf lesen Psychopharmaka reduzieren von Peter Lehmann – minimieren – komplett absetzen Artikel Peter Lehmann Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Betreuten Gesetzentwurf lesen Vielleicht fühlen Sie sich bedrückt und müde. Morgens kommen Sie kaum aus dem Bett und haben das Gefühl, jede Energie verloren zu haben. Leitlinie lesen Außerdem haben Sie an Dingen, die Ihnen eigentlich Spaß machen, keine rechte Freude mehr. Solche Stimmungstiefs sind schwer einzuordnen. Wenn diese Veränderungen länger anhalten, können sie auf eine Depression hindeuten. Vielleicht haben Sie auch bei jemand anderen solche Anzeichen beobachtet oder kennen jemanden, der an einer Depression erkrankt ist. Dann finden Sie in dieser Patientenleitlinie wissenschaftlich gesicherte Informationen darüber, was eine Depression ist, wie sie erkannt und behandelt werden kann. Die Patientenleitlinie kann Sie durch eine Erkrankungsphase begleiten oder ein erster Schritt sein, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen. Das ärztliche oder psychotherapeutische Gespräch kann sie aber nicht ersetzen In unserer neuen Broschüre "Lichtblicke" schildern neun DDL-Mitglieder offen ihre Depressionserfahrungen und wie sie zurück ans Licht gefunden haben. Lichtblicke lesen Das NDR Gesundheitsmagazin Visite hat untersucht: Gibt es eine Abhängigkeit von Antidepressiva? Video Viele Menschen glauben, wenn sie Antidepressiva langsam ausschleichen, müssen sie nicht mit Problemen rechnen. Das NDR Gesundheitsmagazins Visite beschreibt jedoch eine Patientin, die nach jahrelangem Antidepressivagebrauch in einer "Hölle" landete, als sie versuchte ihr Antidepressivum abzusetzen. Weder langsames Ausschleichen noch Stehen bleiben auf der reduzierten Dosis konnte ihre Beschwerden lindern. Sogar Monate nach dem Erreichen der Nullinie widerfuhren ihr schwerste Symptome. Sie ist nicht die einzige Patientin, der so etwas widerfährt. In Berlin untersucht die Charité den Unterschied zwischen Absetz- Entzugssymptomen und der Rückkehr einer Depression. 23. Fachtagung des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener Rheinland-Pfalz e.V. in Kooperation mit dem Landeskrankenhaus AöR Flyer § 33 SGB IX Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Anträge Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Im Nachgang zur gestrigen Gruppe 15.09.2017 werden Informationen und den Gesetzestex zur Teilnahme am Arbeitsleben eingestellt (1) Zur Teilhabe am Arbeitsleben werden die erforderlichen Leistungen erbracht, um die Erwerbsfähigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern. (2) Behinderten Frauen werden gleiche Chancen im Erwerbsleben gesichert, insbesondere durch in der beruflichen Zielsetzung geeignete, wohnortnahe und auch in Teilzeit nutzbare Angebote. (3) Die Leistungen umfassen insbesondere 1.Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschließlich Leistungen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, 2. Berufsvorbereitung einschließlich einer wegen der Behinderung erforderlichen Grundausbildung, 2a. individuelle betriebliche Qualifizierung im Rahmen Unterstützter Beschäftigung, 3. berufliche Anpassung und Weiterbildung, auch soweit die Leistungen einen zur Teilnahme erforderlichen schulischen Abschluss einschließen, 4. berufliche Ausbildung, auch soweit die Leistungen in einem zeitlich nicht überwiegenden Abschnitt schulisch durchgeführt werden, 5. Gründungszuschuss entsprechend § 93 des Dritten Buches durch die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 bis 5, 6. sonstige Hilfen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben, um behinderten Menschen eine angemessene und geeignete Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit zu ermöglichen und zu erhalten. (4) Bei der Auswahl der Leistungen werden Eignung, Neigung, bisherige Tätigkeit sowie Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt angemessen berücksichtigt. Soweit erforderlich, wird dabei die berufliche Eignung abgeklärt oder eine Arbeitserprobung durchgeführt; in diesem Fall werden die Kosten nach Absatz 7, Reisekosten nach § 53 sowie Haushaltshilfe und Kinderbetreuungskosten nach § 54 übernommen. (5) Die Leistungen werden auch für Zeiten notwendiger Praktika erbracht. (6) Die Leistungen umfassen auch medizinische, psychologische und pädagogische Hilfen, soweit diese Leistungen im Einzelfall erforderlich sind, um die in Absatz 1 genannten Ziele zu erreichen oder zu sichern und Krankheitsfolgen zu vermeiden, zu überwinden, zu mindern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten, insbesondere 1. Hilfen zur Unterstützung bei der Krankheits- und Behinderungsverarbeitung, 2. Aktivierung von Selbsthilfepotentialen, 3. mit Zustimmung der Leistungsberechtigten Information und Beratung von Partnern und Angehörigen sowie von Vorgesetzten und Kollegen, 4. Vermittlung von Kontakten zu örtlichen Selbsthilfe- und Beratungsmöglichkeiten, 5. Hilfen zur seelischen Stabilisierung und zur Förderung der sozialen Kompetenz, unter anderem durch Training sozialer und kommunikativer Fähigkeiten und im Umgang mit Krisensituationen, 6. Training lebenspraktischer Fähigkeiten, 7. Anleitung und Motivation zur Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, 8. Beteiligung von Integrationsfachdiensten im Rahmen ihrer Aufgabenstellung (§ 110). (7) Zu den Leistungen gehört auch die Übernahme
© SHG NoName 2016
Besucherzaehler