Selbsthilfegruppe NoName

Aktuelles 2016

Veröffentlichung Rheinzeitung zum Projekt Tabaluga Artikel lesen Wohin mit der Depression? Der Einfluss unterschiedlicher Behandlungssettings auf den Therapieerfolg Universität Potsdam: Depression ist keine Randerscheinung mehr, es ist eine Volkskrankheit. Das Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass gegenwärtig rund vier Millionen Menschen in Deutschland von einer depressiven Störung betroffen sind, weltweit sind es insgesamt rund 350 Millionen. Weiterlesen Depression begreifen: Ein Projekt der Lehrredaktion 54A der Deutschen Journalistenschule widmet sich umfassend der Krankheit Depression. Weiterlesen  Pressemitteilung der DDL zur SWR-Fernsehsendung „Odysso“ vom 17.11.2016 Die Deutsche DepressionsLiga e.V. fordert mehr Objektivität bei Berichten über die Volkskrankheit Depression. Weiterlesen Wege aus der Depression   (You Tube Video) Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Depression, einer potentiell tödlichen Krankheit: Fast 10.000 Suizide werden jedes Jahr verübt, und in den meisten Fällen steht eine Depression dahinter. Trotzdem ist die Krankheit immer noch mit einem Tabu belegt. Neue Osnabrücker Zeitung (20.11.2016): Dunkelheit und Trübsinn: Was hilft gegen den Winterblues? ZDF 37 Grad (22.11.2016): Viel mehr als Traurigkeit – wenn Menschen depressiv werden P.S.: Am Tag der Ausstrahlung des Beitrags am 22. November hat die Botschafterin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Victoria van Violence, einen ganzen Tag lang die Facebook-Seite von ZDF 37° übernommen. Mit kurzen Texten und tollen Videos hat sie die Nutzer einen Tag lang an ihrem Alltag teilhaben lassen und dabei von ihrem Umgang mit der Erkrankung Depression erzählt. Tolle Aktion! www.facebook.com/ZDF37Grad/ Projekt Tabaluga „Es lebe die Freundschaft“ Köln Lanxess Arena Am 26.11.2016 besuchte die SHG NoName im Rahmen eines Projektes das Musical Tabaluga. Die Geschichte von TABALUGA, dem Sohn Tyrions, der auszog vernünftig zu werden, dem leuchtenden Schweigen begegnete, seine Eisprinzessin Lilli fand und einen mächtigen Widersacher, Arktos, den Herrn des Eises; die Geschichte des kleines grünen Drachen, der das Glück fand und verschenkte und schließlich die Zeichen der Zeit verstehen lernte! Zahlen & Fakten: Depression Jedes Jahr erkranken ein bis zwei Prozent der Deutschen erstmals an einer Depression. Insgesamt sind in einem Jahr durchschnittlich 8,3 Prozent der Bevölkerung depressiv krank. Das sind ca. vier Millionen Menschen. Hinzu kommen Dysthymien (4,4 Prozent), eine etwas weniger stark ausgeprägte, aber chronische Variante der Depression, die mindestens zwei Jahre lang dauert. Eher selten sind Depressionen im Rahmen bipolarer Störungen (0,8 Prozent), bei denen auch manische Phasen mit Symptomen von übermäßigem Aktivitätsdrang oder unangemessen euphorischer oder gereizter Stimmung auftreten. Insgesamt leidet mehr als jeder achte Deutsche pro Jahr an einer affektiven Erkrankung. Das Risiko, einmal im Leben an einer Depression zu erkranken, beträgt in Deutschland, in den USA und in Europa 16 bis 20 Prozent. Depressionen treten meist wiederholt und in Phasen auf; Experten sprechen von „depressiven Episoden“. Unbehandelt dauert eine depressive Episode durchschnittlich ca. sechs bis acht Monate. Über die Hälfte der Patienten entwickeln nach einer ersten depressiven Episode später eine weitere. Nach zwei Episoden erhöht sich das Rückfallrisiko auf 70 Prozent, nach drei Episoden auf 90 Prozent. epressionen treten in jedem Lebensalter auf. Nach neueren Erkenntnissen ist ein beträchtlicher Teil der Menschen bereits in der Kindheit oder Adoleszenz erkrankt. Frauen erkranken doppelt so häufig an einer Depression wie Männer. Dabei leiden deutlich mehr Frauen an Dysthymien. Bei bipolaren Erkrankungen ist das Geschlechterverhältnis ungefähr 1:1. Getrennt lebende, geschiedene und verwitwete Menschen erkranken ebenfalls doppelt so häufig an einer Depression wie verheiratete, ebenso Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status. Über 60 Prozent der depressiv erkrankten Menschen leiden noch an einer weiteren psychischen Erkrankung. Besonders häufig sind Angst- oder Suchterkrankungen. Chronische somatische Erkrankungen können Depressionen auslösen, Depressionen können aber auch körperliche Erkrankungen nach sich ziehen. Depressionen treten häufig auf bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Migräne, Asthma, Allergien, Magengeschwüren, Diabetes mellitus, Infektionserkrankungen sowie hirnorganischen oder neurologischen Erkrankungen. Menschen, die nach einem Herzinfarkt an einer Depression erkranken, haben ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko. Die Suizidrate ist bei depressiv erkrankten Menschen im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung deutlich erhöht. Während die Suizidrate in der Durchschnittsbevölkerung unter 0,5 Prozent liegt, sterben durch Suizid 2,2 Prozent der depressiven Patienten, die ambulant, und vier Prozent, die stationär behandelt wurden. Fast jeder zwölfte depressive Patient, der aufgrund von Suizidversuchen oder - gedanken in stationärer Behandlung war, stirbt durch Suizid. Depressionen gehören zu den vier Krankheiten, die die Lebensqualität am stärksten beeinträchtigen. Depressionen sind nicht nur mit erheblichem Leid für den Betroffenen, sondern auch mit Einschränkungen der beruflichen Funktionsfähigkeit verbunden. Sie verursachen hohe volkswirtschaftliche Kosten, weil sie behandelt werden müssen (direkte Kosten), aber auch, weil sie zu Arbeitsunfähigkeit (Lohnfortzahlung und Krankengeld) und Frühberentungen (indirekte Kosten) führen. Im Jahr 2008 gingen 12,7 Prozent aller Rentenzugänge aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit auf affektive Erkrankungen zurück. Sie sind damit die häufigste Erkrankungsgruppe bei Erwerbsunfähigkeits- und Erwerbsminderungsrenten. Depressionen sind die häufigste psychische Ursache von Krankschreibungen. Etwa vier Prozent aller Fehltage gingen 2008 auf Depressionen zurück. Die durchschnittliche Länge einer Krankschreibung aufgrund einer Depression dauerte zwischen 35 und 50 Tagen. Psychische Erkrankungen traten häufiger bei Angestellten im Dienstleistungssektor auf als bei Arbeitern im Bausektor oder aus der Land und Forstwirtschaft. Über die Hälfte der depressiven Patienten im ambulanten Bereich (53 Prozent) befinden sich ausschließlich in hausärztlicher Behandlung. Sie erhalten entweder keine spezifische Behandlung oder eine ausschließlich medikamentöse Behandlung. Sieben Prozent waren in ausschließlich sychotherapeutischer Behandlung, vier Prozent in hausärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung. Von den Patienten mit einer schweren depressiven Episode erhielten nur fünf Prozent eine Kombination aus Psychotherapie und Pharmakotherapie, wie sie in der Nationalen Versorgungsleitlinie empfohlen wird. In der primärärztlichen Versorgung wird nur in etwa die Hälfte der Menschen mit einer Depression erkannt und diagnostisch korrekt zugeordnet. Mit steigendem Schweregrad der Depression nimmt die Erkennensrate zu. Bis zu 80 Prozent der schweren Depressionen werden korrekt identifiziert. Selbsthilfegruppe NO NAME hatte Referenten zu Gast NO NAME ist eine Selbsthilfegruppe, die sich seit nunmehr 16 Jahren mit psychischen Erkrankungen verschiedenster Art  (Ängste und Depressionen, auch in Verbindung mit Sucht, Psychosen u.a,) auseinandersetzt. Sie hatte am vergangenen Wochenende den Referenten Frank Rettweiler zu Gast, der in Speyer eine Praxis für Systemische Psychotherapie, Hypnose und Beratung betreibt und selbst Betroffener ist. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren ließ er es sich nicht nehmen, bei NO NAME ein Referat zu halten, diesmal zum Thema "Selbstwert / Selbstvertrauen". Jeder kennt sicherlich gelegentlich das Gefühl, nicht angenommen zu werden; man fühlt sich oft ausgeschossen und / oder minderwertig bis hin zu einem nicht vorhandenen Selbstwertgefühl. In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung und der anschließenden Fragerunde wurde uns Gruppenmitgliedern zunächst einmal deutlich gemacht, wo dieses nicht vorhandene Selbstwertgefühl herrühren kann, wie es sich aufbaut und wie wir gewisse Dringe negativ wahrnehmen, obwohl sie es teilweise gar nicht sind. Das sei meist erlerntes Verhalten, welches man auch wieder verlernen könne, so Frank Rettweiler. Er vermittelte uns dabei immer das Gefühl, dass ein Mensch auch dann ein wertvoller Mensch ist, selbst wenn er nichts leistet. Der Wert eines Menschen hängt also nicht von seiner Leistung ab. Ein gesundes Selbstwertgefühl  kann mitunter ein Garant für eine robuste seelische Gesundheit sein. In der Veranstaltung und der anschließenden lebhaften Fragerunde wurde uns Guppenmitgliedern  u.a. auch Möglichkeiten aufgezeigt, diese erlernten erhaltensweisen, die durchaus in eine psychische Erkrankung führen können, wieder zu korrigieren. Herr Rettweiler beendete sein Referat erst, nachdem alle offenen Fragen auch beantwortet waren. Dieses Referat ist das zweite Projekt von NO NAME in diesem Jahr. Am 26.11.2016 findet das  nächste Event statt, nämlich der Besuch von Tabaluga in Köln, in welchem es in erster Linie darum geht, psychisch kranke Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren, was durchaus eine Herausforderung darstellen kann, weil viele sich isolieren. Möglich sind diese Projekte durch finanzielle Unterstützungen des Vereins zur Unterstützung gemeindenaher Psychiatrie in Rheinland-Pfalz e.V., dessen Kuratoriumsvorsitzende Frau Roswitha Beck ist, des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener Rheinland Pfalz e.V. (LVPE) sowie  durch Unterstützung verschiedener Krankenkassen. Die Gruppe NO NAME ist eine offene Gruppe und nimmt jederzeit neue Mitglieder auf; es bestehen keinerlei Wartezeiten. Die Gruppentreffen finden zweiwöchentlich freitags von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Sankt Antonius-Tagesklinik, Willi-Brückner- Straße 8, 56564 Neuwied, statt. Frank Rettweiler hält in der nächsten Gruppe am 11.11.2016 einen Vortrag. Das ausgewählte Thema lautet „Selbstwert/Selbstvertrauen“. Herr Rettweiler möchte keinen Monolog halten, darum bittet er um aktive Beteiligung. Evtl. steht Herr Rettweiler danach für Einzelfragen zur Verfügung. Veröffentlichung Psychosoziale Umschau lesen Arbeitsunsfäigkeit BAG bestätigt: Kranke müssen nicht zum Personalgespräch Ein arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer muss nicht zum Personalgespräch im Betrieb erscheinen. Die Arbeitsunfähigkeit befreit den Beschäftigten von seiner Arbeitspflicht – dazu zählt auch die Anwesenheit im Betrieb. Eine Ausnahme kommt nur in Betracht, wenn die Anweisung des Arbeitgebers aus betrieblichen Gründen nverzichtbar und der Arbeitnehmer gesundheitlich dazu in der Lage ist – so das BAG. Arbeitsschutz Arbeitsstättenverordnung beschlossen  Das Bundeskabinett hat die lang diskutierte Arbeitsstättenverordnung beschlossen. Sie bringt mehr Schutz und Sicherheit für Beschäftigte am Arbeitsplatz. Neue Regeln gibt es für Telearbeitsplätze, Arbeitsschutz-Unterweisungen und den Umgang mit psychischen Belastungen. Zudem legt die Verordnung fest, wann Arbeitsräume ein Fenster haben müssen und wann nicht. Wir haben Ihnen die wichtigsten Punkte zusammengestellt. WETERLESEN   Binderung DGB fordert Nachbesserung beim Bundesteilhabegesetz Das neue Bundesteilhabegesetz soll die Situation von Menschen mit Behinderung verbessern. Doch was bewirkt es wirklich? Das Gesetz bringe eher Nachteile für behinderte Menschen – so der DGB. Viele Anspruchsberechtigte drohen aus dem System zu fallen. Das sei inakzeptabel. Mindestens 6 Punkte müssen sich gesetzlich ändern.  WEITERLESEN Betriebsrente 10/2016 Schutz der Rente bei Insolvenz http://www.bund-verlag.de/blog/betriebsrat/eingeschraenkter- schutz-fuer-kapitalleistungen/?newsletter=BR-Newsletter%2F04.10.2016 Sozialversicherung 10/2016 Ab 2017 neue Regelsätze für die Grundsicherung Was die Flexi-Rente bringt 10/2016 Newsletter Deutsche DepressionsLiga  (04/2016): Pharmazeutische Zeitung Online (03.08.2016): Rückenschmerz und Depression sorgen für Fehltage-Rekord lesen Wirtschaftswoche Online (01.08.2016): Depressionen – Das sind die größten Irrtümer Focus Online (28.07.2016): Depression – Viele leiden darunter und wissen es gar nicht Schnellerer Termin für psychisch Erkrankte beim Therapeuten Agenturmeldung vom 16.06.2016, 16:32 Berlin (dpa) - Menschen mit psychischen Beschwerden können künftig schneller einen ersten Termin beim Psychotherapeuten erhalten. Von April 2017 an können Psychotherapeuten ihren Patienten eine Sprechstunde anbieten. Damit sind kurzfristig Termine von 25 oder 50 Minuten möglich, in denen Patienten eine erste Beratung bekommen. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Entscheidungsgremium in der gesundheitlichen Selbstverwaltung, am Donnerstag in Berlin. Damit sollen gerade bei den Psychotherapeuten die langen Wartezeiten abgebaut werden. Die Patienten können danach in der Sprechstunde erfahren, "ob bei ihnen Selbsthilfe- oder Beratungsangebote ausreichen, ob sie psychisch erkrankt sind und welche Behandlung sie benötigen oder ob weitere diagnostische Abklärungen erforderlich sind", teilte die Bundespsychotherapeutenkammer anschließend mit. Kammer-Präsident Dietrich Munz hob hervor: "Mit der psychotherapeutischen Sprechstunde lassen sich die bisherigen monatelangen Wartezeiten auf ein erstes Gespräch beim Psychotherapeuten erheblich verringern." Dies sei ein positive Neuerung. Akut Kranken könne damit zudem unmittelbar geholfen werden. Die neue Akutbehandlung sei gedacht für Patienten, die rasch Hilfe benötigen, weil sie sonst schwerer oder chronisch erkranken, nicht mehr arbeiten können oder die andernfalls ins Krankenhaus eingewiesen werden müssen. Diese kurzfristige Intervention bestehe aus bis zu 24 Gesprächseinheiten mit je 25 Minuten, die schnell nach der Sprechstunde beginnen könnten. Diese Leistungen müssten nicht bei der Krankenkasse beantragt werden. Das Bundesgesundheitsministerium muss dem Beschluss noch zustimmen. Selbsthilfe macht Mut 16. Juli 2016 Selbsthilfegruppentag Neuwied Landestreffen  Es muss endliche etwas passieren! 07. Juli 2016 in Mainz  Flyer Ergebnisse Gruppentreffen 27. Mai 2016 Wie heute in der Gruppenstunde verabredet, wird der Link zum Entwurf der Homepage der Interseite unserer Gruppe per Mail an die Gruppenmitglieder versendet. Seid bitte so gut und seht euch das kritisch an, Änderungs- und Verbesserungsvorschläge werden gerne angenommen und in der nächsten Gruppe besprochen. Bitte bis zur nächsten Gruppe an Themen für den Vortrag von Frank Rettweiler denken! Die vorläufige Teilnehmerzahl für das diesjährige Projekt wurde abgefragt, Nachmeldungen bitte bis zur nächsten Gruppe. Vorläufiger Termin für das gemeinsamme Grillen ist der 20. August 2016.In der Gruppe wurde ein neuer Gast begrüßt. Termin Gruppentreffen 27. Mai 2016 In der Gruppe am Freitag den 27.05.2016 sollen einige wichtige Dinge besprochen werden. Auf der einen Seite wollen wir uns über die Einrichtung einer eigenen Homepage unterhalten und auf der anderen Seite müssen wir unbedingt über das diesjährige Projekt Musicalbesuch sprechen. Außerdem können wir vermelden, dass uns Frank Rettweiler auch dieses Jahr besuchen wird. Er bittet die Gruppe aber im Vorfeld, ihm Themen zu nennen, über die wir mit ihm bei seinem Vortrag sprechen wollen. 29. April 2016 Vortrag IVITA Netzwerk – Seelische Gesundheit Rheinland-Pfalz & Saarland Zum Erhalt und zur Stärkung Ihrer seelischen Gesundheit bietet IVITA : Ein maßgeschneidertes, ambulantes Unterstützungsangebot, unter Einbeziehung der Menschen, die Ihnen wichtig sind, m auch in Krisenzeiten das gewohnte familiäre, berufliche und soziale Umfeld erhalten zu können und somit eine Alternative zur klinischen Akutversorgung zu bieten. Krankenkassen wechsel Quelle Krankenkasse.de Gesetzgeber hat den Krankenkassen-Wechsel einfach und sicher gestaltet Durch ein einfaches und sicheres Verfahren zum Krankenkassen-Wechsel will der Gesetzgeber den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen stärken. Gesetzlich krankenversicherte sollen Leistungen, Service und Kosten vergleichen, um eine "Krankenkasse nach Maß" zu finden. Der Krankenkassen- Wechsel selbst soll keine Hürde darstellen. Alles über Pflegestufe  0,1,2&3 Stand 2016 Quelle Jedermann Gruppe Pflegebedürftige Menschen benötigen im Alltag Unterstützung von Pflegekräften, zum Beispiel bei der Körperpflege oder bei Besorgungen und Einkäufen. Die Leistungen und finanziellen Ansprüche der Patienten mit Pflegebedürftigkeit sind dabei von der jeweiligen Pflegestufe abhängig. Es gibt sie in den Abstufungen 1, 2 und 3 sowie 0. Ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) schätzt ein, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt und welche der Pflegestufen zutreffend ist. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz 2017 soll ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt werden, nach dem Demenzkranke weitere Leistungen von ihrer Pflegekasse erhalten können. Dieses Gesetz ist bereits zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Das bedeutet, dass die Änderungen, die nächstes Jahr umgesetzt werden, nach und nach umgesetzt werden. In Planung sind nicht nur Erhöhungen der Leistungen, sondern auch ein neues Bewusstsein für Pflegebedürftigkeit und Demenz. Gesundheitliche Selbsthilfe wird gestärkt -  Bundestag beschließt Präventionsgesetz Die gesundheitliche Selbsthilfe in Deutschland erhält ab 2016 jährlich rund 30 Millionen Euro zusätzliche Förderung durch die Krankenkassen. Das vom Bundestag am 18. Juni 2015 beschlossene Präventionsgesetz sieht vor, dass die Krankenkassen für Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen im kommenden Jahr je Versicherten 1,05 Euro zur Verfügung stellen. Derzeit liegt der Betrag bei 0,64 Euro je Versicherten. Die Mittel für die Selbsthilfe werden damit von rund 45 Millionen auf künftig gut 73 Millionen Euro angehoben. Die Regelung zur Selbsthilfeförderung ist zukünftig im Paragraf 20h SGB V festgeschrieben. Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) soll unter anderem dabei helfen, lebensstilbedingte ,,Volkskrankheiten" wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Schwächen oder Adipositas frühzeitig vorzubeugen, etwa in Kitas, Schulen und etrieben. Gesundheitsförderung und Prävention sollen auf jedes Lebensalter und in alle Lebensbereiche ausgedehnt werden, in die sogenannten Lebenswelten. Eingebunden sind neben der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung auch die Renten-, Unfall- und Pflegeversicherung. Insgesamt werden sich dem neuen Gesetz zufolge die Leistungen der Krankenkassen zur Prävention und Gesundheitsförderung mehr als verdoppeln: von 3,09 Euro auf sieben Euro jährlich für jeden Versicherten ab 2016. Somit könnten die Krankenkassen künftig jährlich mindestens rund 490 Millionen Euro im Jahr für den Zweck investieren. Hinzukommen 21 Millionen Euro, die die Pflegekassen bereitstellen. Weitere Informationen: Gesundheitsbezogene Selbsthilfe unterstützen und stärken Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG): Eckpunkte zur Erhöhung der Selbsthilfeförderung durch die GKV ab 2016 Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) Gesetzentwurf der Bundesregierung Vortrag Frank Rettweiler Wir sind sehr dankbar, dass Herr Frank Rettweiler kurzfristig bereit war, trotz seines eigentlich schon übervollen Terminkalenders von Speyer zu uns in unsere Selbsthilfegruppe nach Neuwied zu kommen. Herr Rettweiler referierte sehr anschaulich und äußerst strukturiert zum Thema „(D)Ein Weg aus der Unheilbarkeit“ Das RECOVERY-Konzept - Erfahrungen und Sichtweisen“. Durch seinen vor allem für uns Betroffenen leicht verständlichen Vortrag machte er machte uns klar, dass man „alte Kamellen“ hinter sich lassen soll, also „Im Jetzt“ und nicht in der Vergangenheit leben soll. Durch seine Erfahrungen weiß Herr Rettweiler schon ganz genau, welche Probleme uns berühren. Er hat in dieser kurzen Zeit Vertrauen geschaffen und durch seine Ausführungen,  Antworten auf Fragen und gefühlvollen Reaktionen Anlass zur Hoffnung gegeben, dass es einen Weg gibt, dem Teufelskreis der Depressionen zu entkommen.
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Veröffentlichung Rheinzeitung zum Projekt Tabaluga Artikel Wohin mit der Depression? Der Einfluss unterschiedlicher Behandlungssettings auf den Therapieerfolg Universität Potsdam: Depression ist keine Randerscheinung mehr, es ist eine Volkskrankheit. Das Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass gegenwärtig rund vier Millionen Menschen in Deutschland von einer depressiven Störung betroffen sind, weltweit sind es insgesamt rund 350 Millionen. Depression begreifen: Ein Projekt der Lehrredaktion 54A der Deutschen Journalistenschule widmet sich umfassend der Krankheit Depression. Weiterlesen  Pressemitteilung der DDL zur SWR-Fernsehsendung „Odysso“ vom 17.11.2016 Die Deutsche DepressionsLiga e.V. fordert mehr Objektivität bei Berichten über die Volkskrankheit Depression. Weiterlesen Wege aus der Depression   (You Tube Video) Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Depression, einer potentiell tödlichen Krankheit: Fast 10.000 Suizide werden jedes Jahr verübt, und in den meisten Fällen steht eine Depression dahinter. Trotzdem ist die Krankheit immer noch mit einem Tabu belegt. Neue Osnabrücker Zeitung (20.11.2016): Dunkelheit und Trübsinn: Was hilft gegen den Winterblues? ZDF 37 Grad (22.11.2016): Viel mehr als Traurigkeit – wenn Menschen depressiv werden P.S.: Am Tag der Ausstrahlung des Beitrags am 22. November hat die Botschafterin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Victoria van Violence, einen ganzen Tag lang die Facebook-Seite von ZDF 37° übernommen. Mit kurzen Texten und tollen Videos hat sie die Nutzer einen Tag lang an ihrem Alltag teilhaben lassen und dabei von ihrem Umgang mit der Erkrankung Depression erzählt. Tolle Aktion! www.facebook.com/ZDF37Grad/ Projekt Tabaluga „Es lebe die Freundschaft“ Köln Lanxess Arena Am 26.11.2016 besuchte die SHG NoName im Rahmen eines Projektes das Musical Tabaluga. Die Geschichte von TABALUGA, dem Sohn Tyrions, der auszog vernünftig zu werden, dem leuchtenden Schweigen begegnete, seine Eisprinzessin Lilli fand und einen mächtigen Widersacher, Arktos, den Herrn des Eises; die Geschichte des kleines grünen Drachen, der das Glück fand und verschenkte und schließlich die Zeichen der Zeit verstehen lernte! Zahlen & Fakten: Depression Jedes Jahr erkranken ein bis zwei Prozent der Deutschen erstmals an einer Depression. Insgesamt sind in einem Jahr durchschnittlich 8,3 Prozent der Bevölkerung depressiv krank. Das sind ca. vier Millionen Menschen. Hinzu kommen Dysthymien (4,4 Prozent), eine etwas weniger stark ausgeprägte, aber chronische Variante der Depression, die mindestens zwei Jahre lang dauert. Eher selten sind Depressionen im Rahmen bipolarer Störungen (0,8 Prozent), bei denen auch manische Phasen mit Symptomen von übermäßigem Aktivitätsdrang oder unangemessen euphorischer oder gereizter Stimmung auftreten. Insgesamt leidet mehr als jeder achte Deutsche pro Jahr an einer affektiven Erkrankung. Das Risiko, einmal im Leben an einer Depression zu erkranken, beträgt in Deutschland, in den USA und in Europa 16 bis 20 Prozent. Depressionen treten meist wiederholt und in Phasen auf; Experten sprechen von „depressiven Episoden“. Unbehandelt dauert eine depressive Episode durchschnittlich ca. sechs bis acht Monate. Über die Hälfte der Patienten entwickeln nach einer ersten depressiven Episode später eine weitere. Nach zwei Episoden erhöht sich das Rückfallrisiko auf 70 Prozent, nach drei Episoden auf 90 Prozent. epressionen treten in jedem Lebensalter auf. Nach neueren Erkenntnissen ist ein beträchtlicher Teil der Menschen bereits in der Kindheit oder Adoleszenz erkrankt. Frauen erkranken doppelt so häufig an einer Depression wie Männer. Dabei leiden deutlich mehr Frauen an Dysthymien. Bei bipolaren Erkrankungen ist das Geschlechterverhältnis ungefähr 1:1. Getrennt lebende, geschiedene und verwitwete Menschen erkranken ebenfalls doppelt so häufig an einer Depression wie verheiratete, ebenso Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status. Über 60 Prozent der depressiv erkrankten Menschen leiden noch an einer weiteren psychischen Erkrankung. Besonders häufig sind Angst- oder Suchterkrankungen. Chronische somatische Erkrankungen können Depressionen auslösen, Depressionen können aber auch körperliche Erkrankungen nach sich ziehen. Depressionen treten häufig auf bei Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Tumorerkrankungen, Migräne, Asthma, Allergien, Magengeschwüren, Diabetes mellitus, Infektionserkrankungen sowie hirnorganischen oder neurologischen Erkrankungen. Menschen, die nach einem Herzinfarkt an einer Depression erkranken, haben ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko. Die Suizidrate ist bei depressiv erkrankten Menschen im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung deutlich erhöht. Während die Suizidrate in der Durchschnittsbevölkerung unter 0,5 Prozent liegt, sterben durch Suizid 2,2 Prozent der depressiven Patienten, die ambulant, und vier Prozent, die stationär behandelt wurden. Fast jeder zwölfte depressive Patient, der aufgrund von Suizidversuchen oder -gedanken in stationärer Behandlung war, stirbt durch Suizid. Depressionen gehören zu den vier Krankheiten, die die Lebensqualität am stärksten beeinträchtigen. Depressionen sind nicht nur mit erheblichem Leid für den Betroffenen, sondern auch mit Einschränkungen der beruflichen Funktionsfähigkeit verbunden. Sie verursachen hohe volkswirtschaftliche Kosten, weil sie behandelt werden müssen (direkte Kosten), aber auch, weil sie zu Arbeitsunfähigkeit (Lohnfortzahlung und Krankengeld) und Frühberentungen (indirekte Kosten) führen. Im Jahr 2008 gingen 12,7 Prozent aller Rentenzugänge aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit oder Erwerbsunfähigkeit auf affektive Erkrankungen zurück. Sie sind damit die häufigste Erkrankungsgruppe bei Erwerbsunfähigkeits- und Erwerbsminderungsrenten. Depressionen sind die häufigste psychische Ursache von Krankschreibungen. Etwa vier Prozent aller Fehltage gingen 2008 auf Depressionen zurück. Die durchschnittliche Länge einer Krankschreibung aufgrund einer Depression dauerte zwischen 35 und 50 Tagen. Psychische Erkrankungen traten häufiger bei Angestellten im Dienstleistungssektor auf als bei Arbeitern im Bausektor oder aus der Land und Forstwirtschaft. Über die Hälfte der depressiven Patienten im ambulanten Bereich (53 Prozent) befinden sich ausschließlich in hausärztlicher Behandlung. Sie erhalten entweder keine spezifische Behandlung oder eine ausschließlich medikamentöse Behandlung. Sieben Prozent waren in ausschließlich sychotherapeutischer Behandlung, vier Prozent in hausärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung. Von den Patienten mit einer schweren depressiven Episode erhielten nur fünf Prozent eine Kombination aus Psychotherapie und Pharmakotherapie, wie sie in der Nationalen Versorgungsleitlinie empfohlen wird. In der primärärztlichen Versorgung wird nur in etwa die Hälfte der Menschen mit einer Depression erkannt und diagnostisch korrekt zugeordnet. Mit steigendem Schweregrad der Depression nimmt die Erkennensrate zu. Bis zu 80 Prozent der schweren Depressionen werden korrekt identifiziert. Selbsthilfegruppe NO NAME hatte Referenten zu Gast NO NAME ist eine Selbsthilfegruppe, die sich seit nunmehr 16 Jahren mit psychischen Erkrankungen verschiedenster Art  (Ängste und Depressionen, auch in Verbindung mit Sucht, Psychosen u.a,) auseinandersetzt. Sie hatte am vergangenen Wochenende den Referenten Frank Rettweiler zu Gast, der in Speyer eine Praxis für Systemische Psychotherapie, Hypnose und Beratung betreibt und selbst Betroffener ist. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren ließ er es sich nicht nehmen, bei NO NAME ein Referat zu halten, diesmal zum Thema "Selbstwert / Selbstvertrauen". Jeder kennt sicherlich gelegentlich das Gefühl, nicht angenommen zu werden; man fühlt sich oft ausgeschossen und / oder minderwertig bis hin zu einem nicht vorhandenen Selbstwertgefühl. In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung und der anschließenden Fragerunde wurde uns Gruppenmitgliedern zunächst einmal deutlich gemacht, wo dieses nicht vorhandene Selbstwertgefühl herrühren kann, wie es sich aufbaut und wie wir gewisse Dringe negativ wahrnehmen, obwohl sie es teilweise gar nicht sind. Das sei meist erlerntes Verhalten, welches man auch wieder verlernen könne, so Frank Rettweiler. Er vermittelte uns dabei immer das Gefühl, dass ein Mensch auch dann ein wertvoller Mensch ist, selbst wenn er nichts leistet. Der Wert eines Menschen hängt also nicht von seiner Leistung ab. Ein gesundes Selbstwertgefühl  kann mitunter ein Garant für eine robuste seelische Gesundheit sein. In der Veranstaltung und der anschließenden lebhaften Fragerunde wurde uns Guppenmitgliedern  u.a. auch Möglichkeiten aufgezeigt, diese erlernten erhaltensweisen, die durchaus in eine psychische Erkrankung führen können, wieder zu korrigieren. Herr Rettweiler beendete sein Referat erst, nachdem alle offenen Fragen auch beantwortet waren. Dieses Referat ist das zweite Projekt von NO NAME in diesem Jahr. Am 26.11.2016 findet das  nächste Event statt, nämlich der Besuch von Tabaluga in Köln, in welchem es in erster Linie darum geht, psychisch kranke Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren, was durchaus eine Herausforderung darstellen kann, weil viele sich isolieren. Möglich sind diese Projekte durch finanzielle Unterstützungen des Vereins zur Unterstützung gemeindenaher Psychiatrie in Rheinland-Pfalz e.V., dessen Kuratoriumsvorsitzende Frau Roswitha Beck ist, des Landesverbandes Psychiatrie- Erfahrener Rheinland Pfalz e.V. (LVPE) sowie  durch Unterstützung verschiedener Krankenkassen. Die Gruppe NO NAME ist eine offene Gruppe und nimmt jederzeit neue Mitglieder auf; es bestehen keinerlei Wartezeiten. Die Gruppentreffen finden zweiwöchentlich freitags von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Sankt Antonius-Tagesklinik, Willi-Brückner-Straße 8, 56564 Neuwied, statt. Frank Rettweiler hält in der nächsten Gruppe am 11.11.2016 einen Vortrag. ausgewählte Thema lautet „Selbstwert/Selbstvertrauen“. Herr Rettweiler möchte keinen Monolog halten, darum bittet er um aktive Beteiligung. Evtl. steht Herr Rettweiler danach für Einzelfragen zur Verfügung. Veröffentlichung Psychosoziale Umschau lesen Arbeitsunsfäigkeit BAG bestätigt: Kranke müssen nicht zum Personalgespräch arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer muss nicht zum Personalgespräch im Betrieb erscheinen. Die Arbeitsunfähigkeit befreit den Beschäftigten von seiner Arbeitspflicht – dazu zählt auch die Anwesenheit im Betrieb. Eine Ausnahme kommt nur in Betracht, wenn die Anweisung des Arbeitgebers aus betrieblichen Gründen nverzichtbar und der Arbeitnehmer gesundheitlich dazu in der Lage ist – so das BAG. Arbeitsschutz Arbeitsstättenverordnung beschlossen  Das Bundeskabinett hat die lang diskutierte Arbeitsstättenverordnung beschlossen. Sie bringt mehr Schutz und Sicherheit für Beschäftigte am Arbeitsplatz. Neue Regeln gibt es für Telearbeitsplätze, Arbeitsschutz-Unterweisungen und den Umgang mit psychischen Belastungen. Zudem legt die Verordnung fest, wann Arbeitsräume ein Fenster haben müssen und wann nicht. Wir haben Ihnen die wichtigsten Punkte zusammengestellt. WETERLESEN   Binderung DGB fordert Nachbesserung beim Bundesteilhabegesetz Das neue Bundesteilhabegesetz soll die Situation von Menschen mit Behinderung verbessern. Doch was bewirkt es wirklich? Das Gesetz bringe eher Nachteile für behinderte Menschen – so der DGB. Viele Anspruchsberechtigte drohen aus dem System zu fallen. Das sei inakzeptabel. Mindestens 6 Punkte müssen sich gesetzlich ändern.  WEITERLESEN Betriebsrente 10/2016 Schutz der Rente bei Insolvenz http://www.bund- verlag.de/blog/betriebsrat/eingeschraenkter-schutz-fuer- kapitalleistungen/?newsletter=BR-Newsletter%2F04.10.2016 Sozialversicherung 10/2016 Ab 2017 neue Regelsätze für die Grundsicherung Was die Flexi-Rente bringt 10/2016 Newsletter Deutsche DepressionsLiga  (04/2016): Pharmazeutische Zeitung Online (03.08.2016): Rückenschmerz und Depression sorgen für Fehltage-Rekord Wirtschaftswoche Online (01.08.2016): Depressionen – Das sind die größten Irrtümer Focus Online (28.07.2016): Depression – Viele leiden darunter und wissen es gar nicht Schnellerer Termin für psychisch Erkrankte beim Therapeuten Agenturmeldung vom 16.06.2016, 16:32 Berlin (dpa) - Menschen mit psychischen Beschwerden können künftig schneller einen ersten Termin beim Psychotherapeuten erhalten. Von April 2017 an können Psychotherapeuten ihren Patienten eine Sprechstunde anbieten. Damit sind kurzfristig Termine von 25 oder 50 Minuten möglich, in denen Patienten eine erste Beratung bekommen. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Entscheidungsgremium in der gesundheitlichen Selbstverwaltung, am Donnerstag in Berlin. Damit sollen gerade bei den Psychotherapeuten die langen Wartezeiten abgebaut werden. Die Patienten können danach in der Sprechstunde erfahren, "ob bei ihnen Selbsthilfe- oder Beratungsangebote ausreichen, ob sie psychisch erkrankt sind und welche Behandlung sie benötigen oder ob weitere diagnostische Abklärungen erforderlich sind", teilte die Bundespsychotherapeutenkammer anschließend mit. Kammer-Präsident Dietrich Munz hob hervor: "Mit der psychotherapeutischen Sprechstunde lassen sich die bisherigen monatelangen Wartezeiten auf ein erstes Gespräch beim Psychotherapeuten erheblich verringern." Dies sei ein positive Neuerung. Akut Kranken könne damit zudem unmittelbar geholfen werden. Die neue Akutbehandlung sei gedacht für Patienten, die rasch Hilfe benötigen, weil sie sonst schwerer oder chronisch erkranken, nicht mehr arbeiten können oder die andernfalls ins Krankenhaus eingewiesen werden müssen. Diese kurzfristige Intervention bestehe aus bis zu 24 Gesprächseinheiten mit je 25 Minuten, die schnell nach der Sprechstunde beginnen könnten. Diese Leistungen müssten nicht bei der Krankenkasse beantragt werden. Das Bundesgesundheitsministerium muss dem Beschluss noch zustimmen. Selbsthilfe macht Mut 16. Juli 2016 Selbsthilfegruppentag Neuwied Landestreffen  Es muss endliche etwas passieren! 07. Juli 2016 in Mainz  Flyer Ergebnisse Gruppentreffen 27. Mai 2016 Wie heute in der Gruppenstunde verabredet, wird der Link zum Entwurf der Homepage der Interseite unserer Gruppe per Mail an die Gruppenmitglieder versendet. Seid bitte so gut und seht euch das kritisch an, Änderungs- und Verbesserungsvorschläge werden gerne angenommen und in der nächsten Gruppe besprochen. Bitte bis zur nächsten Gruppe an Themen für den Vortrag von Frank Rettweiler denken! Die vorläufige Teilnehmerzahl für das diesjährige Projekt wurde abgefragt, Nachmeldungen bitte bis zur nächsten Gruppe. Vorläufiger Termin für das gemeinsamme Grillen ist der 20. August 2016.In der Gruppe wurde ein neuer Gast begrüßt. Termin Gruppentreffen 27. Mai 2016 In der Gruppe am Freitag den 27.05.2016 sollen einige wichtige Dinge besprochen werden. Auf der einen Seite wollen wir uns über die Einrichtung einer eigenen Homepage unterhalten und auf der anderen Seite müssen wir unbedingt über das diesjährige Projekt Musicalbesuch sprechen. Außerdem können wir vermelden, dass uns Frank Rettweiler auch dieses Jahr besuchen wird. Er bittet die Gruppe aber im Vorfeld, ihm Themen zu nennen, über die wir mit ihm bei seinem Vortrag sprechen wollen. 29. April 2016 Vortrag IVITA Netzwerk – Seelische Gesundheit Rheinland-Pfalz & Saarland Zum Erhalt und zur Stärkung Ihrer seelischen Gesundheit bietet IVITA : Ein maßgeschneidertes, ambulantes Unterstützungsangebot, unter Einbeziehung der Menschen, die Ihnen wichtig sind, m auch in Krisenzeiten das gewohnte familiäre, berufliche und soziale Umfeld erhalten zu können und somit eine Alternative zur klinischen Akutversorgung zu bieten. Krankenkassen wechsel Quelle Krankenkasse.de Gesetzgeber hat den Krankenkassen-Wechsel einfach und sicher gestaltet Durch ein einfaches und sicheres Verfahren zum Krankenkassen-Wechsel will der Gesetzgeber den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen stärken. Gesetzlich krankenversicherte sollen Leistungen, Service und Kosten vergleichen, um eine "Krankenkasse nach Maß" zu finden. Der Krankenkassen-Wechsel selbst soll keine Hürde darstellen. Alles über Pflegestufe  0,1,2&3 Stand 2016 Quelle Jedermann Gruppe Pflegebedürftige Menschen benötigen im Alltag Unterstützung von Pflegekräften, zum Beispiel bei der Körperpflege oder bei Besorgungen und Einkäufen. Die Leistungen und finanziellen Ansprüche der Patienten mit Pflegebedürftigkeit sind dabei von der jeweiligen Pflegestufe abhängig. Es gibt sie in den Abstufungen 1, 2 und 3 sowie 0. Ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) schätzt ein, ob eine Pflegebedürftigkeit vorliegt und welche der Pflegestufen zutreffend ist. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz 2017 soll ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt werden, nach dem Demenzkranke weitere Leistungen von ihrer Pflegekasse erhalten können. Dieses Gesetz ist bereits zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Das bedeutet, dass die Änderungen, die nächstes Jahr umgesetzt werden, nach und nach umgesetzt werden. In Planung sind nicht nur Erhöhungen der Leistungen, sondern auch ein neues Bewusstsein für Pflegebedürftigkeit und Demenz. Gesundheitliche Selbsthilfe wird gestärkt -  Bundestag beschließt Präventionsgesetz Die gesundheitliche Selbsthilfe in Deutschland erhält ab 2016 jährlich rund 30 Millionen Euro zusätzliche Förderung durch die Krankenkassen. Das vom Bundestag am 18. Juni 2015 beschlossene Präventionsgesetz sieht vor, dass die Krankenkassen für Selbsthilfegruppen, - organisationen und -kontaktstellen im kommenden Jahr je Versicherten 1,05 Euro zur Verfügung stellen. Derzeit liegt der Betrag bei 0,64 Euro je Versicherten. Die Mittel für die Selbsthilfe werden damit von rund 45 Millionen auf künftig gut 73 Millionen Euro angehoben. Die Regelung zur Selbsthilfeförderung ist zukünftig im Paragraf 20h SGB V festgeschrieben. Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) soll unter anderem dabei helfen, lebensstilbedingte ,,Volkskrankheiten" wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Schwächen oder Adipositas frühzeitig vorzubeugen, etwa in Kitas, Schulen und etrieben. Gesundheitsförderung und Prävention sollen auf jedes Lebensalter und in alle Lebensbereiche ausgedehnt werden, in die sogenannten Lebenswelten. Eingebunden sind neben der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung auch die Renten-, Unfall- und Pflegeversicherung. Insgesamt werden sich dem neuen Gesetz zufolge die Leistungen der Krankenkassen zur Prävention und Gesundheitsförderung mehr als verdoppeln: von 3,09 Euro auf sieben Euro jährlich für jeden Versicherten ab 2016. Somit könnten die Krankenkassen künftig jährlich mindestens rund 490 Millionen Euro im Jahr für den Zweck investieren. Hinzukommen 21 Millionen Euro, die die Pflegekassen bereitstellen. Weitere Informationen: Gesundheitsbezogene Selbsthilfe unterstützen und stärken Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG): Eckpunkte zur Erhöhung der Selbsthilfeförderung durch die GKV ab 2016 Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) Gesetzentwurf der Bundesregierung Vortrag Frank Rettweiler Wir sind sehr dankbar, dass Herr Frank Rettweiler kurzfristig bereit war, trotz seines eigentlich schon übervollen Terminkalenders von Speyer zu uns in unsere Selbsthilfegruppe nach Neuwied zu kommen. Herr Rettweiler referierte sehr anschaulich und äußerst strukturiert zum Thema „(D)Ein Weg aus der Unheilbarkeit“ Das RECOVERY-Konzept - Erfahrungen und Sichtweisen“. Durch seinen vor allem für uns Betroffenen leicht verständlichen Vortrag machte er machte uns klar, dass man „alte Kamellen“ hinter sich lassen soll, also „Im Jetzt“ und nicht in der Vergangenheit leben soll. Durch seine Erfahrungen weiß Herr Rettweiler schon ganz genau, welche Probleme uns berühren. Er hat in dieser kurzen Zeit Vertrauen geschaffen und durch seine Ausführungen,  Antworten auf Fragen und gefühlvollen Reaktionen Anlass zur Hoffnung gegeben, dass es einen Weg gibt, dem Teufelskreis der Depressionen zu entkommen.
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